Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und die viertgrößte Stadt Spaniens: 684.000 Einwohner im Stadtgebiet und mehr als 1,5 Millionen im Großraum. Sie ist Sitz der Junta de Andalucía und wirtschaftliches, kulturelles und religiöses Zentrum des südlichen Spaniens.
Sie liegt am Ufer des Guadalquivir, dem einzigen schiffbaren Fluss Spaniens. Als Erbin des römischen Hispalis und des maurischen Isbiliya war sie nach der kastilischen Eroberung zweihundert Jahre lang der einzige Hafen für den Handel mit den Amerikas — und das erklärt einen Großteil ihres monumentalen Reichtums. Unverzichtbar: die Kathedrale (die größte gotische Kathedrale der Welt) und die Giralda, der maurisch geprägte Real Alcázar, UNESCO-Weltkulturerbe, die Plaza de España, der Torre del Oro und das Viertel Triana auf der anderen Flussseite. Italica und die Route der weißen Dörfer sind Ausflüge in Reichweite.
Sevilla ist die Stadt des Flamenco, der Kacheln, der Patios, der Feria de Abril und der eindrucksvollsten Semana Santa Spaniens. Und im Sommer die Stadt der extremen Hitze: Im Juli und August sind 45 °C keine Seltenheit.
Drei Tage sind der ideale Zeitraum. Die beste Reisezeit ist März-April (Semana Santa und Feria, wenn du Events magst) und Oktober-November: Juli und August solltest du ohne schlechtes Gewissen meiden, außer du bist bereit, dein Leben in die Nacht zu verlegen.

